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Markant GmbH / Offenburg

Energetische Sanierung eines Verwaltungsgebäudes 

Technische Daten:

BHKW: 50 kW elektrisch
83 kW Wärmeleistung
Pufferspeicher: 2 x 2000Liter
Gas-Brennwertkessel: 225 kW

 

Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes erfolgte in zwei Bauabschnitten. Jedes der bestehenden Gebäude wurde komplett entkernt und in einen Rohbau zurückversetzt. Hier war die Planung, dass der erste Bauabschnitt komplett fertig gestellt werden soll, damit die Mitarbeiter die während der Bauphase noch im zweiten Bauabschnitt ihre Arbeit ausgeführt haben, nach Fertigstellung in ihre neuen Büroräume umziehen, um im zweiten Bauabschnitte die nächste energetische Sanierungsmaßnahme des Gebäudes beginnen zu können.

Vor der Sanierungsmaßnahme hatte jedes Gebäude eine eigene Heizungsanlage. Im ersten Bauabschnitt wurde nun die neue Technikzentrale für die beiden Bürokomplexe, die mittels einer Fernleitung verbunden sind, untergebracht. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels eines gasbetriebenes Blockheizkraftwerk mit Pufferspeicher sowie ein Gas-Brennwertkessel für die Spitzenlast.

Die Heizzentrale wurde komplett aus nahtlosem Siederohr mit zusätzlichem Korrosionsschutzanstrich fertig gestellt. Ein Großteil der Bestandsleitungen in den Geschossen sowie ein Teil der vorhandenen Heizkörper wurden wiederverwendet. Die Heizkörper die erneut zum Einsatz gekommen sind, wurden demontiert und neu lackiert. Sämtliche Heizkörperanschlüsse sowie Befestigungen und Thermostatventile einschl. absperrbarer Rücklaufverschraubung wurden erneuert. Während den Baumaßnahmen im ersten Abschnitt blieb der Bestandswärmeerzeuger im Abschnitt zwei in Betrieb.

Durch einen Teilabriss des Gebäudes, der den Innenhof betraf, mussten mehrere Bestandleitungen neu angepasst werden. Die Rohrführung der Heizkörper in den einzelnen Geschossen erfolgt im Doppelboden. Die Einzelraumregelung der Büros erfolgt über KNX mittels Ansteuerung von Zonenventilen die auf die Thermostatventile montiert sind, die Regelung der Technikzentrale sowie Klimatisierung, Gaswarnanlage und Lüftung erfolgt über eine neue GLT. Der Heizkreisverteiler im zweiten Bauabschnitt sieht eine Versorgung für eine eventuellen späteren Erweiterungsbaus vor.